Mein Weg

 

Ich wusste schon früh, dass ich in der physiotherapeutischen Behandlung tätig sein möchte. Mich faszinierte die Anatomie des Körpers, die Behandlung an den Beschwerden, das Lindern von Schmerzen und die Verbesserung der Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer eines Menschen.

Mein Staatsexamen zur Physiotherapie schloss ich 2013 ab.

Während meiner Tätigkeit in einer Praxis für Physiotherapie bemerkte ich jedoch schnell, dass ich mehr über den gesamten Organismus, die Körperstrukturen und die Ursachen für Beschwerden rausfinden und weitere Techniken erlernen wollte, um den Patienten in seiner Gesamtheit behandeln zu können. Daher entschloss ich mich, die Ausbildung zum Osteopathen zu beginnen, die ich erfolgreich 2018 beendete.

Ich lernte, dass der Organismus aus unzähligen Strukturen besteht, die alle direkt oder indirekt miteinander zusammenhängen.

Ich lernte, wie ich das Nerven- oder Organsystem mit meinen Händen beeinflussen kann und welche Bedeutung Selbstheilungsprozesse haben. Ich stellte fest, dass es mir stets weniger um die Behandlung einzelner Symptome, sondern immer mehr darum ging, die Ursache von Beschwerden aufzuspüren und zu behandeln.

 

Mein Fokus

 

Insbesondere durch einen Wendepunkt in meinem Leben und das Kennenlernen meiner Mentorin, veränderte sich mein Fokus, mein Prinzip.

Ich erfuhr und erlernte aus eigener Erfahrung den Blick nicht nur auf die körperliche, sondern verstärkt auch auf die mentale und emotionale Ebene zu legen. Ich fragte und tauschte mich darüber aus, inwiefern diese Ebene bei einer Erkrankung, bei wiederkehrenden Schmerzen und Blockaden eine Rolle spielt und wie es hierbei zu Wechselbeziehungen zwischen dem Körper, dem Geist und der Seele kommt.

Ich wollte ergründen, wie ich die Psyche eines Menschen verstärkt im Prozess der Selbstheilung beachten kann und erweiterte hierzu auch durch Zusatzqualifikationen- auch im Bereich der Neurowissenschaften und Körperspuren - mein Wissen und meine Fähigkeiten.  Dabei erlernte ich, welche Faktoren für einen Gesundheitsprozess verantwortlich sein können und wie ich den Körper nunmehr als Einheit betrachten kann. Ich erlernte, welchen Einfluss die emotionale und mentale Ebene auf Spannungen, Schmerzen, Blockaden sowie auf sämtliche Lebensbereiche nimmt - auch auf unser Wohlbefinden!

Daher untersuche ich den Menschen von oben bis unten, betrachte den Körper als eine Einheit aus Körper, Geist und Seele und hinterfrage Ursachen und Wechselwirkungen, auch wenn vorerst klar erscheint, wo das Problem bei dem Menschen liegt.

Dies ermöglicht mir, auch in Zusammenarbeit mit meiner Mentorin, auf einem höheren Level zu behandeln.